Einführung in die Gewaltfreie Kommunikation

Bildungsurlaub

Die Kollegen meckern, ihr Chef wird laut, und Ihr Partner lässt Sie hängen –  die Nerven liegen blank und Sie explodieren – dabei wünschen Sie sich nichts mehr als ehrlichen Kontakt und gute Beziehungen im Beruf und Privatem?

Bildungsurlaub Gewaltfreie Kommunikation

In diesem Bildungsurlaub lernen Sie Vorwürfe und Angriffe richtig zu deuten und klärende Gespräche zu führen, weg von alten Gesprächsmustern. Sie lernen die Methode der Gewaltfreien Kommunikation nach Marshall B. Rosenberg kennen, mit deren vier einfachen Elementen  Sie auch in schwierigen Gesprächen wertschätzend bleiben und sich auf friedlicher Weise Gehör verschaffen. Der Bildungsurlaub ist eine Mischung aus kurzer Theorie, lebendigen Übungen und gemeinsamer Reflektion. Nach diesem Bildungsurlaub werden Sie wahrscheinlich die Welt und heikle Situationen anders wahrnehmen.

“Als ich zum ersten Mal Gewaltfreie Kommunikation kennenlernte, war ich sehr erleichtert: Plötzlich hielt ich den Schlüssel in der Hand, wie Missverständnisse und Konflikte zwischen Menschen vermieden oder gelöst werden können. Natürlich musste ich zunächst selbst überprüfen, ob sich meine eigenen Gespräche und Konflikte durch die Methode verändern – und tatsächlich tat sich Erstaunliches! Bis zu jenem Zeitpunkt wies meine Biografie keine gute Schule für einvernehmliche Gespräche auf – die Veränderungen waren also besonders prägnant und einleuchtend. Dass ich mich nun erheblich verständlicher ausdrücken kann, macht mich wirklich glücklich. Meine Meinungen und Wünsche werden von meinen Mitmenschen schneller und besser verstanden. Da ich jetzt gehört werde, brauche ich weder laut werden noch lange, erklärende Monologe führen. Missverständnisse entstehen kaum noch und verbliebenen Konflikten fühle ich mich gewachsen und bleibe bei mir.
 

 

Termin 2021: 23.– 25.08.2021

Jeweils Montags – Mittwochs 9:00 – 16:30 Uhr

Ort​: Seminarraum Verte!, Neusser Str. 455, 50733 Köln-Nippes

Kosten: 188 €

Das Training ist als Bildungsurlaub anerkannt in NRW, Baden-Württemberg, Saarland und Hessen in Kooperation mit dem IndiTO Bildungswerk, Bonn. Es werden Prämiengutscheine und Bildungsprämien angenommen.

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„Gewaltfreie Kommunikation“ nach Marshall B. Rosenberg fußt auf vier Pfeilern

1. Sachlichkeit: einen IST-Zustand herstellen und wahren

Über Urteile, Interpretationen und Meinungen lässt sich in der Regel leicht streiten. Um nun Struktur und Klarheit in einer Diskussion wieder herzustellen, müssen zunächst die Ursachen für den Streit beleuchtet und geklärt werden. Was haben die verschiedenen Gesprächspartner tatsächlich gesehen und gehört? Was genau hat die Urteile und Interpretationen ausgelöst? So finden alle zurück zu einer Ausgangsbasis und können darauf aufbauend neu ins Gespräch kommen.

2. Handlungsfähigkeit: trotz Emotionalität handlungsfähig bleiben

Gefühle begleiten uns rund um die Uhr. Sie sind das Kommunikationsmittel unseres Körpers und Gehirns, um uns etwas mitzuteilen. Jedes Gefühl hat eine bestimmte Funktion (z.B. kann es auf einen Missstand hinweisen). Um handlungsfähig zu bleiben, hilft es, die Funktionen unserer Gefühle zu verstehen. Nur so können wir entsprechend handeln, um zu verhindern, dass uns Gefühle überfluten und fremdbestimmen. Meistens wird dann schnell etwas gesagt oder getan, was zu Unmut oder Streit führt. Je besser Sie Ihre Gefühle auseinanderhalten und verstehen können, desto geistesgegenwärtiger und handlungsfähiger sind und bleiben Sie.

3. punktgenaue Kommunikation: Interessen auf den Punkt bringen

Meist entstehen Konflikte, weil wir über Strategien und Handlungen sprechen, ohne die eigentlichen Interessen zu kennen und offenzulegen. Um Klarheit zu schaffen, müssen aber genau diese Interessen und Bedürfnisse angesprochen und diskutiert werden. So kann man im Anschluss einen gemeinsamen Weg einschlagen, statt sich weiter im Kreis zu drehen.

4. Konsens: gemeinsame Lösungen entwickeln und gewinnen

Konsens bedeutet: Die beste Lösungsvariante wurde für alle Beteiligte gefunden. Ein Konsens ist geschaffen, wenn bei allen Gesprächspartnern kein schwerwiegender Einwand mehr besteht. Es wird also nach einer Lösung gesucht, die möglichst viele Interessen und Bedürfnisse der Beteiligten abdeckt. Wenn auf beiden Seiten einer Diskussion Gewinner stehen, ist ein passender Konsens da. Auch wenn sich das langwierig anhören mag: Im Gegensatz zum Kompromiss wird ein Konsens von allen Beteiligten mitgetragen – weil jeder mitgestalten konnte und keiner den Kürzeren zieht.

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